64-Bit – Zukunft?
Die Evolution der Computer
Noch gar nicht so lange ist es her, als 32-Bit Software sich festgesetzt hat. Damals wurde es knapp mit DOS-Programmen, die Grafische Oberfläche und die Komplexen Datentypen brauchten mehr Speicher und da kam mit Windows 95 die 32-Bit Rettung.
Heutzutage wird fast alles für 32-Bit ausgelegt, unsere Prozessoren, Betriebssysteme und auch Frameworks. Doch lange wird das nicht mehr so bleiben!
Immer komplexere Anwendungen kommen auf den Markt
32-Bit läuft zwar sehr stabil, doch vor allem bei neuen Anwendungen merkt man, dass es mit 32-Bit nicht mehr lange weiter geht. Vor allem die Verwaltung von 4 GB bei 32 Bit maximal ist ein großes Problem, denn schon einige PCs verfügen mehr als 4 GB.
Schon viele IT-Firmen sind umgestiegen auf 64-Bit und es ist nur eine Frage der Zeit, bis nur noch 64-Bit Software auf den Markt kommt.
Der Ausweg ist 64-Bit
Die meisten Prozessoren unterstützen 64-Bit, doch welche Prozessoren sind 64-Bit? Eine Frage die man sich stellen sollte. Angefangen mit dem AMD-Athlon 64-Bit, der 64-Bit Kompatibel ist, aber durch die Nothbridge gebremst wurde.
Als geeigneten 64-Bit CPU eignen sich i7, da diese eine interne Speicherverwaltung haben und somit direkt auf den RAM mit 64-Bit schreiben und Adressieren können.
Was stellt man sich unter 64-Bit vor?
Gesprochen wird von der Adressierbreite, ein Zusammenhang paralleler Binärer Signale, die den CPU und Speicher mit Daten und Befehlen versorgt.
Mit einem Takt wird dieses Signal zu dem CPU geleitet. Bei einem Heutigen PC sind bei 3 GHz = 3.000 MHz = 3.000.000 KHz = 3.000.000.000 Hz also 3 Milliarden Takte pro Sekunde!
und daher kann man innerhalb einer Sekunde mit 32-Bit nur schlappe 96 Milliarden Bytes pro Takt übermitteln. Nun im Vergleich ein 3 GHz 64-Bit System mit 192 Milliarden Bytes pro Takt. Natürlich sind die effektiven Werte darunter, aber das Maximum unterscheidet sich dennoch stark.
Dazu muss man auch erwähnen, dass ein Prozessorbefehl auch unter Umstände mehrere Takte für einen Prozessorbefehl brauch und auf der anderen Seite, werden auch oft mit Pipes geschafft. Pipes kann man sich so vorstellen, in der Zeit, wo der Prozessor den Befehl dekodiert, wird bereits der nächste Geladen und wenn der Befehl ausgeführt wird, wird der nächste auch wiederum dekodiert. Dadurch kann man das Dreifache aus einem Takt hohlen.
Bei diesen Zahlen kann man meinen, dass 64-Bit Ultra schnell ist?!
64-Bit Anwendungen sind deutlich schneller, als 32-Bit Anwendungen, aber eine 32-Bit Anwendung ist auf einen 64-Bit System NICHT SCHNELLER. Denn oftmals müssen 32-Bit Anwendungen emuliert oder mit nullen aufgestockt werden. Daher ist es ein Gerücht, was sich auf vielen Seiten im Internet verbreitet hat, mit dem ultra schnellen 64-Bit System, was zugleich auch für ältere Programme dient.
Lohnt sich der Umstieg auf 64-Bit?
Eine gute Frage, persönlich halte ich es für die richtige Zeit umzusteigen, da bereits viele Anwendungen auch für 64-Bit angeboten werden. Diesen Vorteil sollte man durchaus nutzen und in geraumer Zukunft wird 32-Bit nicht mehr vertretbar sein, da Computer mit 8 GB RAM-Speicher unbedingt ein 64-Bit-System benötigen.
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