Lexikalischer, Syntax- und semantischer Fehler – Informatik Grundlagen
Lexikalischer, Syntax- und semantischer Fehler - Grundlagen der Informatik
Bei dem kompilieren des Quellcodes können verschiedene Arten von Fehler passieren, die jedoch in einer bestimmten Reihenfolge abgefangen werden.
1. Lexikalischer Fehler
Das erste was der Compiler macht, ist das ganze Dokument durchsuchen nach unerlaubten Zeichen. Früher konnte man nur im ASCI-Schriftsatz programmieren, deshalb konnte man Sonderzeichen wie "ä","ö","ü" und "ß" nicht verwenden. Aber heutzutage unterstützen die meisten Programmiersprachen den UNI-Code und somit sind weitgehend alle Zeichen verwendbar. In Java hat man mit Sonderzeichen auch keine Probleme mehr.
2. Syntaxfehler
Die häufigsten Fehler überhaupt sind die Syntaxfehler, den diese kommen zustande wenn man z. B. die Klammern vergisst "}",")" und "[" oder je nach Programmiersprache auch das beliebte Abschlusszeichen ";". Man bedenke: Jede geöffnete Klammer benötigt auch eine geschlossene Klammer.
3. Semantischer Fehler
Diese Fehler entstehen, wenn man in seinem Quelltext auf Klassen und/oder Methoden zugreifen will, die nicht zur Verfügung stehen bzw. nicht vorhanden sind.
Compiler und Interpreter – Informatik Grundlagen
Grundlagen der Informatik : Compiler und Interpreter
Jede Programmiersprache benötigt ein Compiler und manche sogar noch einen Interpreter. Einleuchten wird dieser Satz, wenn wir uns den Aufbau eines Computers genauer anschauen, denn wenn wir programmieren, schreiben wir Texte in leserlichen ASCII oder UNI-CODE Zeichen, mit denen unser CPU eigentlich nichts anfängt. Daher benötigen wir einen Übersetzer, der unseren geschriebenen Quellcode in den Maschinencode umändert.
Wozu brauchen wir einen Interpreter?
Da es viele Programmiersprachen gibt, müssen wir den Quellcode für jedes Betriebssystem und Architektur anders Übersetzten. Denn z. B. der Aufruf von einem Fenster läuft auf einem Windows PC ganz anders ab, als in einem Mac oder Linux Computer.
Interpreter sind somit notwendig, wenn das Programm für mehrere Plattformen funktionieren soll.
Genauer Ablauf in Java
Zuerst wird unser geschriebener Quelltext (*.java Dateien) mittels den Java Compiler umgewandelt in einen Bytecode.
Dieser Bytecode ist nicht komplett leserlich, aber sobald ein System/Plattform abhängiger Aufruf stattfindet, kann man einen leserlichen Schriftzug erkennen. Der Bytecode wird in der "*.class" Datei abgespeichert oder in ganzen Gruppen als "*.jar" Datei.
Der Interpreter liest nun diesen Bytecode und wandelt die fehlenden Stellen um, sodass ein vollständiger Maschinencode entsteht. Deshalb muss man bei der Installation des Interpreters auf das eigene Betriebssystem achten, damit die Übersetzung erfolgreich und ausführbar ist.
Der Maschinencode wird dann sofort ausgeführt, im Rahmen der Java Virtual Machine.
- Zu dem Compiler Interpreter Tutorial ->
- Zu dem Java Virtual Machine Tutorial ->






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