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13Jul/10

Programmieren in C++ – Teil 2

Programmieren in C++ – Teil 2

- zu Programmieren in C++ - Teil 1 ->

Deklaration

Bei einer Deklaration wird eine Variable festgelegt, dabei ist entscheidend welchen Datentyp sie hat und optional kann man einen Startwert angeben.

int meineZahl = 5

<Datentyp> <Variablenname> = <Startwert>

Bedingungen:

Die bekannteste Bedingung, auch Verzweigung genannt, ist die IF-Abfrage:

if ( password == "Hallo" )
{
    //wenn der Fall zutrifft
}else{
   //wenn der Fall NICHT zutrifft
}

Die Switch’n’Case Mehrfachverzeigung

Die Variable „wert“ darf nur int, long, short oder char sein.

swich(wert)
{
    case 1:  // Anweisungen für 1
                break;
    case 2:  //Anweisungen für 2
                break;
    case 3:  //Anweisungen für 3
                break;
    default:  //Anweisung für andern Wert
                break;
}

Schleifen:

Schleifen werden verwendet um oft verwendete Anweisungen bzw. Befehle einfach zu wiederholen, ohne es im Quellcode mehrfach kopieren zu müssen.

Man unterteilt die Schleifen in 3 Arten:

Kopfgesteuerte Schleife:

while( BEDIGNUNG )
{
     //Aktionen
}

Fußgesteuerte Schleife:

do{
    //Aktionen
}while( BEDINGUNG )

Zählschleife:

for ( int i = 0; i < 70; i++)
{
    //Ausführung die 70 Mal erfolgt
}

Compiler

Das wichtigste Element, bei dem erstellen von Programmen. Denn der Compiler wandelt unseren Quellcode um, in einen Maschinencode. Dieser Maschinencode ist dann auf den jeweiligen Prozessor abgestimmt und kann nur auf der ausgewählten Architektur laufen. Eine Architekturist somit von dem verwendete µControler abhängig.

Der Compiler weist auch auf Fehler im Quelltext hin, die nach verschiedenen Kriterien sortiert werden:

Lexikalische Analyse: Überprüft ob Sonderzeichen im Quellcode verwendet werden, die nicht zugelassen sind, wie z. B. „ä“ , „ö“ , „ü“ und „ß“.

Syntaktische Analyse: Untersucht ob alle Syntaxrichtlinien eingehalten worden sind. Darunter fällt z. B., dass jede geöffnete Klammer „{“ eine geschlossene Klammer „}“ hat.

Semantische Analyse: Vergleicht ob die Inhalte der Bibliotheken, Module und Datentypen richtig verwendet wurden.

Benjamin Salchow

29Jun/10

Programmieren in C++ – Teil 1

Programmieren in C++ - Teil 1

C++ ist eine höhere Programmiersprache und die Weiterentwicklung von C. Mittels der Unterstützung von mehreren Programmierparadigmen, wie z. B. objektorientierte, generische, funktionelle, prozedurale und abstrakte Programmierung ist es eine sehr flexible und leistungsstarke Programmiersprache. C++ ist im Jahre 1979 erschienen und ist eine der meist verwendeten Programmiersprachen für Computersysteme und Mikrocontroller.

Operatoren

Zeichen

Bedeutung

Beispiel
= Zuweisung meineZahl = 5
+ Addition meineZahl = 5 + 3
- Subtraktion meineZahl = 5 – 3
* Multiplikation meineZahl = 5*2
/ Division meineZahl = 5/2
% Modulo – Rest bei Division meineZahl = 5%2
++ Inkrement – Erhöht die Variable um 1 meineZahl++
-- Dekrement – Verringert die Variable um 1 meineZahl--

Vergleichsoperatoren

Zeichen Bedeutung
== Entspricht bzw. Gleich
> Größer als
< Kleiner als
>= Größer gleich als
<= Kleiner gleich als
!= ungleich

Einfache Datentypen - Bezogen auf MEGA128

Name Beschreibung Wertebereich (SoccerBoard)
int Ganze Zahlen -32767 .. 32768
float, double Fließkommazahlen
char Zeichen ASCII-Code
bool Wahrheitswert true oder false

Programmierbausteine

Ein Kommentar wird vom Compiler nicht berücksichtigt und ist in der kompilierten Datei nicht vorhanden. Kommentare dienen dazu, den Quelltext leserlich zu gestalten und um komplexe Vorgänge im Quellcode erklären zu können.

Der einfache Zeilenkommentar:

//Das ist ein Kommentar

Alles nach den zwei „//“ wird als Kommentar angesehen und wird vom Compiler ignoriert. Der Kommentar endet automatisch mit der nächsten Zeile.

Der mehrzeilige Kommentar:

/* ein Langer Text, der auch mehrere Zeilen haben kann */

Benjamin Salchow

6Jun/10

Winamp C++ Controll Klasse

Funktionsfähige Winamp c++ Controll Klasse

Für das aktuelle VHPD-Projekt "Smart G15 Winamp Controll Delux" haben wir eine C++ Winamp Steuerungsklasse erstellt, die auf dem offiziellen WinAmp SDK basiert und mittels der Vorlage von b2bk aus einem Forum (link ->).

Die Klasse wurde so erweitert, dass der Titel und der aktuelle Artist getrennt voneinander ausgelesen werden kann. Dabei wird mittels den Stringfunktionen der Bindestrich gesucht und ab diesen getrennt. Jedoch darf der Artist in seinem Namen KEINEN BINDESTRICH "-" haben, sonst wird leider falsch getrennt.

Damit immer die aktuellen Informationen in der Klasse stehen, muss die Funktion UpdateWinampInfo() mindestens ein Mal pro Sekunde aufgerufen werden, da sonst die Angaben falsch sind.

Nur WinAmp Plug-Ins können direkt den Titel und Artist aus dem ID3 Tag laden, daher wurde dies so umständlich über den Fensternamen gemacht.

Das ist das erste c++ Projekt des VHPD-Blogs und alle Klassen sind noch im Betastatus, deshalb sind Verbesserungsvorschläge gerne willkommen.

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#include "stdafx.h"
#include "ColorAndMono.h"
#include "ColorAndMonoDlg.h"
#include "ExtraTester.h"
#include "wa_ipc.h"
#include "WinUser.h"
#include "WinDef.h"
#include
#include 
 
class CWinamp
{
private:
	HWND m_hWinamp;
public:
	int m_iCurrentMilliseconds;
	int m_iCurrentSeconds;
	int m_iCurrentMinutes;
	int m_iCurrentMinuteSeconds;
	int m_iTotalSeconds;
	int m_iTotalMinutes;
	int m_iTotalMinuteSeconds;
	int m_iVolume;
	bool m_bStopped;
	bool m_bPaused;
	bool m_bShuffle;
	bool m_bRepeat;
	char m_chOldTitle[512];
	char m_chOnlyTitle[512];
	char m_chOnlyArtist[512];
	char m_chTitle[512];
	char m_chScrollingTitle[512];
	bool m_bTitleChanged;
	void UpdateWinampInfo( void )
	{
		m_hWinamp = ::FindWindow( "Winamp v1.x", NULL );
		if( m_hWinamp )
		{
			//Winamp läuft
			m_iCurrentMilliseconds = SendMessage( m_hWinamp, WM_USER, 0, 105 );
			m_iCurrentSeconds = m_iCurrentMilliseconds / 1000;
			m_iCurrentMinutes = m_iCurrentSeconds / 60;
			m_iCurrentMinuteSeconds = m_iCurrentSeconds - m_iCurrentMinutes * 60;
			m_iTotalSeconds = SendMessage( m_hWinamp, WM_USER, 1, 105 );
			m_iTotalMinutes = m_iTotalSeconds / 60;
			m_iTotalMinuteSeconds = m_iTotalSeconds - m_iTotalMinutes * 60;
			m_iVolume = SendMessage( m_hWinamp, WM_USER, -666, 122 );
			int iPlayState = SendMessage( m_hWinamp, WM_USER, 0, 104 );
			if( iPlayState == 0 ) { m_bStopped = true; m_bPaused = false; }
			else if( iPlayState == 1 ) { m_bStopped = false; m_bPaused = false; }
			else { m_bStopped = false; m_bPaused = true; }
			m_bShuffle = ( SendMessage( m_hWinamp, WM_USER, 0, 250 ) == 1 );
			m_bRepeat = ( SendMessage( m_hWinamp, WM_USER, 0, 251 ) == 1 );
 
			char szTemp[512], *pchTemp;
			GetWindowText( m_hWinamp, szTemp, 512 );
			pchTemp = szTemp + strlen( szTemp );
			while( pchTemp &gt;= szTemp &amp;&amp; *pchTemp != '-' ) { pchTemp--; }
			pchTemp--;
			*pchTemp = '\0';
 
			m_bTitleChanged = false;
			if( strcmp( m_chOldTitle, szTemp ) )
			{
				strcpy( m_chTitle, szTemp );
				sprintf( m_chScrollingTitle, "%s ", m_chTitle );
				m_bTitleChanged = true;
			}
			strcpy( m_chOldTitle, szTemp );
			char chTemp;
			chTemp = m_chScrollingTitle[0];
                        for( int i = 0; i &lt; (int)strlen( m_chScrollingTitle ); i++ )
			{
				if( m_chScrollingTitle[i + 1] != 0 ) { m_chScrollingTitle[i] = m_chScrollingTitle[i + 1]; }
				else { m_chScrollingTitle[i] = chTemp; }
			}
 
			*m_chOnlyArtist ='\0';
			*m_chOnlyTitle ='\0';
 
			//Aufteilen des Strings
			const char*p = strchr (m_chTitle, '-');
			if(!p)
			{
				//Kein Textinhalt
				strcpy(m_chOnlyArtist,  m_chTitle );
			}
			else
			{
				//bindestrich gefunden
				strncpy (m_chOnlyArtist, m_chTitle, p - m_chTitle-1);
				m_chOnlyArtist[p - m_chTitle-1] ='\0';
				strcpy (m_chOnlyTitle, p + 2);
 
			}
 
		}
		else
		{
			m_bPaused = false;
			m_bRepeat = false;
			m_bShuffle = false;
			m_bStopped = true;
			m_iCurrentMilliseconds = 0;
			m_iCurrentMinutes = 0;
			m_iCurrentMinuteSeconds = 0;
			m_iCurrentSeconds = 0;
			m_iTotalMinutes = -1;
			m_iTotalMinuteSeconds = -1;
			m_iTotalSeconds = -1;
			m_iVolume = 0;
			strcpy( m_chTitle, "Winamp wird nicht ausgeführt" );
			strcpy(m_chOnlyArtist, "Winamp wird momentan" ); //Ausgeben das Winamp nicht läuft
			strcpy(m_chOnlyTitle, "             nicht ausgeführt." ); //Ausgeben das Winamp nicht läuft
			//m_chOnlyTitle[0] ='\0';  //Titel leeren
			m_bTitleChanged = false;
			if( strcmp( m_chOldTitle, m_chTitle ) )
			{
				sprintf( m_chScrollingTitle, "%s ", m_chTitle );
				m_bTitleChanged = true;
			}
			strcpy( m_chOldTitle, m_chTitle );
			char chTemp;
			chTemp = m_chScrollingTitle[0];
			for( int i = 0; i &lt; (int)strlen( m_chScrollingTitle ); i++ )
			{
				if( m_chScrollingTitle[i + 1] != 0 ) { m_chScrollingTitle[i] = m_chScrollingTitle[i + 1]; }
				else { m_chScrollingTitle[i] = chTemp; }
			}
		}
	}
	void Prev( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40044, 0 ); } }
	void Play( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40045, 0 ); } }
	void Pause( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40046, 0 ); } }
	void Stop( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40047, 0 ); } }
	void Next( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40048, 0 ); } }
	void VolumeUp( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40058, 0 ); } }
	void VolumeDown( void ) { if( m_hWinamp ) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40059, 0 ); } }
	void OpenJumpToTime (void) { if( m_hWinamp) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40193, 0 );}}
	void OpenJumpToFile (void) { if( m_hWinamp) { SendMessage( m_hWinamp, WM_COMMAND, 40194, 0 );}}
	void setRepeat(int i) { if ( m_hWinamp) {SendMessage(m_hWinamp,WM_WA_IPC,i,253);}}
	void setRandom(int i) { if ( m_hWinamp) {SendMessage(m_hWinamp,WM_WA_IPC,i,252);}}
 
};

Damit kann man einfach alle wichtigenInformationen wie Titel, Artist, verbleibende Zeit und Fenster ansteuern, die WinAmp zur Verfügung stellt.

Viel Spaß beim verwenden und testen der Klasse.

31Jul/09

SharpDevelop 2.2

SharpDevelop 2.2 macht PocketPC Programmierung zum Kinderspiel

Die Entwicklung auf den immer leistungsfähigeren Windows Mobile Geräten ist alles andere als einfach, nur Visual Studio von MS gibt den Entwicklern die nötige Umgebung um ein effektives Programm zu schreiben, der Nachteil liegt jedoch hier am teuren Preis des Visual Studios.

Wer den Komfort von einer gelungenen IDE haben will und dazu nichts zahlen will, ist mit Sharp Develop sicherlich gut aufgehoben, denn es kann wirklich sehr gut helfen, bei der Entwicklung von Windows Mobile Geräten.

Für eine Reibungslose Entwicklung mit Windows Mobile Compact Framework, benötigt man die SharpDevelop 2.2 Version.

Optisch ist Sharp Develop sehr schlicht gehalten, jedoch beinhaltet es alles, was man für eine Compact Framework Entwicklung benötigt.

Quick Start Guide

  • .Net Framework 2.0 SDK Downloaden
  • Nach dem Installieren mit dem Explorer auf "C:\Programme\Microsoft.NET\SDK\v2.0\CompactFramework" gehen und die Datei "netcfsetupv2.msi" Starten. Diese installiert fehlende CNF Inhalte.
  • Danach einfach ShaprDevelop 2.2 Starten und eine "Neue Projektmappe" Anlegen.
  • c# -> Compact Framework -> Windows Anwendung

Nun kann man wie gewohnt in c# entwickeln und der Formdesigner hilft dabei, dass alles gut aussieht und erleichtert sehr stark die Arbeit.

Leider entstehen bei der Entwicklung oft Hinweise, dass einige automatisch erzeugten Aufrufe nicht in Compact Framework vorhanden sind, deshalb sollte man einfach diese Zeilen auskommentieren mit "//".

Fazit: Endlich haben wir vom VHPD-Team eine IDE gefunden, mit der die Entwicklung von Windows Mobile Geräten nahezu problemlos geht und dazu auch noch viele nützliche Tools hat, damit die Entwicklung von Compact Framework Applikationen ohne hohe Anschaffungskosten einer IDE ablaufen kann. Das sorgt für Freeware Anwendungen für unseren Mobilen Begleiter ;) .

12Apr/09

Programmieren auf Windows Mobile Geräten

Mit Hilfe von Visual Studio 2008 Professional ist es kein Problem mehr

Das Mobile Windows wird immer häufiger benutzt und die neuen Handys strahlen mit der Aktuellen Windows Mobile 6.1 Professional Version, aber warum gibt es nur so wenige Applikationen für Windows Mobile?

Windows Mobile hat zwar den typischen Windows Aufbau, aber die normalen Windows Anwendungen laufen nicht auf Windows Mobile, da Windows Mobile auf einen speziellen Prozessor aufbaut.

Somit ist das Programmieren für ein Windows Mobile Device doch nicht so einfach.

Programme um Applikationen für Windows Mobile zu schreiben:

1. Microsoft Visual Studio 2008 Professional

Das beste Tool schlecht hin, um für Windows Mobile Anwendungen zu programmieren, dazu lässt es den Benutzer die Wahl zwischen c++, c# und Visual Basic .net. Mit Visual Studio kann man das volle Compact Net Framework des Windows Mobile Device ausnutzen.

visual_studio_2008_prfessional_windows_mobile_device_vhpd.jpg

Der beigelieferte Emulator für Windows Mobile Geräte ermöglicht auch das sofortige Testen der Applikation ohne ein Windows Mobile Gerät anzuschließen.

Nachteil

Nur mit der Visual Studio Professional Version ist es möglich, eine Windows Mobile Device Applikation zu schreiben, die Express-Editionen können dies leider nicht. Der hohe Preis rechtfertigt sich durch den eigentlichen Gebrauch im Gewerbe, dies verhindert jedoch viel Open Source für Windows Mobile Geräten.

30Mrz/09

Multilinguale Oberfläche mit XML

Multilinguale Programme programmieren mit XML

Immer größer und breiter wird Freeware vertrieben, doch wie schafft man es einfach, ein Programm zu programmieren, dass mehre Sprachen unterstützt?

Die einfachste Möglichkeit ist mit einer XML-Sprachdatei, in der XML-Sprachdatei werden die verschiedenen Sprachen gespeichert.

Das Programm muss dann nur noch die XML-Datei auslesen und die darin gespeicherten Strings der GUI zur Verfügung stellen.

Wir vom VHPD-Team entwickeln zurzeit ein einfaches XML-Sprachdatei Modul, das auch auf Windows CE läuft. Dieses Modul ist bereits jetzt schon Bestandteil des Smart VocMan.

Momentane Programmiersprache: C#