VHPD Heder
Mär 28

Bis 2013 soll GreenIT Standard sein in Deutschland

GreenIT ist schon seit einigen Jahren ein große Bewegung im IT-Bereich. Ziel ist es, mit möglichst wenig Energie, viel zu erreichen. Heutzutage haben viele Firmen schon Controller und Module im Einsatz, die energiesparend agieren und dennoch volle Leistung versprechen.

Ein Beispiel ist z. B. die EPU Serie von Asus.

Deutschland hat nun auch bemerkt, dass man mit energiesparenden Komponenten viel Geld sparen kann. In der Verwaltung sind viele Server und Computer im Einsatz, einige davon sind sehr alt und warten nur auf die kommende Inventur. Gemeinden haben an sich nicht viel Geld und versuchen “unnötige” Ausgaben, für z. B. einen neuen Computer sogar zu streichen.

Durch alte ineffiziente Computer kann der Staat eine Menge Energie sparen, deshalb hat nun das Bundesministerium des Inneren (BMI) entschieden, dass bis 2013 alle Computer und Server auf GreenIT Komponenten zurückgreifen sollen. Wie diese neuen Komponente gezahlt werden, ist Gemeindeabhängig und auch die Frage, welche Komponenten eigentlich Energiesparend sind, müssen die Gemeinden selbst bestimmen. Man kann nur hoffen, dass es wenigstens einen gut informierten IT’ler in jeder Gemeinde gibt, der gut beraten kann.

Okt 08

Die erste deutsche E-Mail feiert Geburtstag

Genau heute vor 25. Jahren hat Prof. Werner Zorn, einer der “Gründer” des deutschen Internets, die erste E-Mail empfangen. Somit war er der erste Deutsche, der eine E-Mail empfangen hat.

Heute zu diesem 25. Jubiläum wurde auch die erste DE-Mail verschickt.

Was ist die DE-Mail?

Unter der DE-Mail, darf man sich nicht so etwas wie Hotmail, web oder ähnliches vorstellen. Die DE-Mail soll deutschen Staatsbürgern es ermöglichen, sicher und direkt mit den Behörden in Kontakt zu geraten.

Im Jahr 2009, hat ein Pilotprojekt in Friedrichshafen gestartet und bis Ende 2010 soll bundesweit die DE-Mail eingeführt werden.

Wie genau die DE-Mail funktioniert ist momentan noch nicht bekannt gegeben.

Fazit

Deutschland geht einen richtigen Schritt in Richtung “Digitaler-”Staat, aber was genau dahinter steckt ist noch ziemlich unklar.

Mai 14

Deutschland führt das Internetprotokoll Version 6 ein

Das alte Internetprotokoll Version 4 stößt immer weiter an seine Grenzen, aber dank des IT-Gipfels wurden nun die Schranken geöffnet und somit tritt bald das neue Internetprotokoll Version 6 (IPv6) in kraft.

Dr. Beus: als eine wichtige infrastrukturelle Grundsatzentscheidung, die wir fördern wollen, indem wir sie selber einsetzen und deren Verbreitung wir empfehlen werden.

Technische Änderung:

  • IPv6 haben nun 128 Bit lange Adressen (IPv4 hat nur 32 Bit)
    -> Mehrere Benutzer können nun das Internet nutzen.
  • Server müssen Umgestellt werden
    -> vom Provider bis zum Router müssen eventuell Änderungen vorgenommen werden.
  • IPv6 beinhaltet nun eine automatische Konfiguration
    -> DHCP in manchen Gebieten überflüssig.

Weitere Infos auf der BMI-Seite >>

Apr 08

Elektronischer Personalausweis soll 2010 Standard werden

Die Bundesregierung schläft anscheinend doch nicht, was den Elektronischen Personalausweis angeht, aber was hat es mit dem elektronischen Personalausweis auf sich?

Mit dem elektronischen Personalausweis, kann man mit Hilfe seines Computers und einen Cardreader, mit seinem Personalausweis einkaufen bei Onlineshops. Die Daten werden über das Internet übertragen und der Händler kann Sie identifizieren.

Fingerabdrücke und weitere biometrische Daten werden zusätzlich auf dem elektronischen Personalausweis gespeichert werden und auf einen Polizeiserver, damit Ermittlungen nach Fingerabdruck schneller verlaufen können.

Was ist der Hacken?

Durch das übertragen der persönlichen Daten über das Internet, wäre es möglich “fake” Personalausweise zu erstellen um somit die Sicherheitslücke auszunutzen. Auch die Händler könnten die Daten des elektronischen Personalausweises benutzen und somit auch über ihren Namen shoppen gehen.

Die Regierung und Fachmänner arbeiten momentan an der Sicherheit des neuen Systems, damit ein Betrug ausgeschlossen ist.

Feb 17

IP-TV kostenlos Online TV schauen

Jeder Schweizer wird sich jetzt freuen – Problemlos kann man sich alle private und öffentliche TV-Sender über Zattoo und Wilmaa anschauen.

Warum kann man nicht in Deutschland diesen Dienst nutzen?

Das Problem ist die rechtliche Lage, die es zurzeit noch untersagt, dass Private Sender über das Internet “gestrahlt” werden dürfen.

Im Internet verkehren kuriose Tools, mit denen es über Schweizer Proxys möglich sein sollte, diese Dienste auch nutzen zu können, jedoch funktionieren die meisten nur bedingt und man begibt sich in eine problematische Lage.

Ob es in Deutschland bald möglich ist, steht noch groß in Frage. ProSieben Video und RTL NOW machen zwar erste Schritte in die Richtung, doch wie wir am DVB-T schon gesehen haben wird es Jahre dauern, bis die Privaten Sender im Digitalen-Bereich Fuß fassen können.

Fazit:
Es ist eine tolle Sache, dass es Länder gibt wie die Schweiz, die solche Ideen fördern und es Leuten, ohne Kabel und Satellitenschüssel ermöglicht TV zu schauen.

Jan 08

Deutschland ergreift Maßnahmen zur IT-Personalgewinnung

Auf Grund des Rundschreibens im Bundesministerium des Inneren (*.pdf), werden Maßnahmen ausdiskutiert und Vorgeschlagen, wie der Bund zu dem gewünschten IT-Personal kommt:

  • Zusicherung von einer IT-Zulage in Höhe von 1000€ bis 2015.
  • Stufensicherung -> höhere Stufe = mehr Geld für IT’ler

Wie kommen die IT-Profis nun zur Bundesrepublik Deutschland?

Die eigentliche Frage, die so beantwortet wird:

Durch Bewerbungen, in denen die Berufspraxiserfahrungen angegeben werden.

Es gibt viel IT-Potenzial in Deutschland, aber eine bessere Förderung könnte man erzielen durch:

  • Zusammenarbeit mit IT-Schulen (ITGs, Fachhochschulen für Informatik und Unis)
  • Eröffnen eines Deutschland-IT-Portals, indem sich die IT-Fachkräfte gegenseitig austauschen und auch Informieren über freie Stellen auch im Freelancer Bereich.

Fazit: Schön das die Regierung gemerkt hat, dass IT immer wichtiger wird. Aber leider wird, wie so oft in Deutschland, die falschen Maßnahmen ergriffen, um die IT richtig zu fördern.

Klar sind 1000 € mehr im Monat verlockend, aber was hat es für einen Nutzen, wenn das eigentliche IT-Potenzial einfach so verkümmert?

Dez 08

Deutschland fördert das “Oasis [O]pen [D]ocument [F]ormat for Office Applications”

Der Deutsche IT-Rat hat beschlossen, dass ODF als Dokumentenformat (ISO 2630), für die Bundesverwaltung, schrittweise einzusetzen.

Damit möchte der IT-Rat den Wettbewerb der Softwarefirmen fördern und somit jeder Firma das gleiche recht zu geben. Microsoft wird somit das “Monopol”, in Sachen Bundesverwaltung, schrittweiße verlieren.

Ein weiterer Grund dafür ist das “XML”-Format von dem ODF, da es der offene Standard für ISO-Dateien ist. Das alte Word Format (*.doc) und alle anderen alten Microsoft Office Formate sind nicht im XML geschrieben, deshalb brachte Microsoft dieses Jahr die Microsoft Office 2007 Version auf den Markt, die auch die Dateien im (*.docx, *.xlsx,*.pptx ect.) Format speichert, welches in XML Formatiert ist.

Wie schnell die Umstellung in der gesamten Bundesverwaltung erfolgt ist noch in Frage zu stellen, aber es wurde versichert, dass bis spätestens Anfang 2010 es möglich ist ODF-Dateien an die Bundesverwaltung zu schicken.

ODF ist seit 2006 ein international anerkannter ISO-Standard.

Okt 23

Das Überallfernsehn im Test

Das große Projekt fing in Berlin im Jahre 2003 an, vielversprechend die neue Übertragung. Das analoge terrestrische Signal konnte nur 3 Sender übertragen, deshalb wurde es im Laufe der Jahre immer unattraktiver, wegen dem Kabel- und Satellitenfernsehn. Da kommt das digitale terrestrische Signal (DVB-T) genau richtig – endlich so viele Programme, wie es Multiplexe gibt. Ein Multiplex ist ein weiterer Bereich, in dem Programme ausgestrahlt werden können – bis zu 4 pro einem Multiplex.

In Berlin kann man durch DVB-T problemlos mit einem DVB-T Empfänger alle öffentlich rechtlichen und privaten Sender anschauen. In Finnland, Niederlande, Luxemburg und Schweden wurde sogar schon das analoge Signal abgeschaltet und nur noch das DVB-T Signal verfügbar.

Bis hier hin hört sich ja alles schön und gut an, doch was ist mit Deutschland?

In Deutschland werden die Letzten Sendestationen erst am 5.11.2008 in Betrieb genommen, ein Ende des analogen Signales ist noch nicht festgelegt. Schlimm genug, aber es kommt noch härter – im Süd-Westen und im Herzen von Deutschland werden NUR die öffentlich rechtlichen Sender übertragen. Durch diesen Punkt stirbt das DVB-T in Deutschland, da es somit keine Alternative zu Satelliten- und Kabelfernsehn ist. Nach Überallfernsehn.de werden in diesen Bereichen keine privaten Sender ausgestrahlt, da sich diese nicht am System beteiligt haben.

Aus diesen Gründen raten wir ab vom Kauf eines DVB-T Sticks in Süd-West-Deutschland und mittlerem Deutschland. Da man nur mit Glück ein DVB-T Signal bekommt und wenn man es hat, kann man nur die öffentlich rechtlichen Sender anschauen. Sollten Sie jedoch in Berlin, München, Hannover oder Köln wohnen ist das DVB-T wirklich eine gute Sache.

Mit einer Dachantenne haben wir im Herzen Baden-Württembergs versucht ein Digitales Signal rein zubekommen. Nach Überallfernsehn sollte unser Gebiet bereits “bestrahlt” werden, jedoch ergaben unser Test ein anderes Ergebnis – Kein Signal.

Fazit: Sollten Sie in Finnland, Niederlande, Luxemburg oder Schweden wohnen, können Sie gefahrenlos und voller Freude einen DVB-T Empfänger/Stick kaufen, wohnen Sie aber in Deutschland, sollten Sie es sich zwei Mal überlegen. Wir können nur Hoffen, dass die Regierung endlich mal wieder die Innovation fördert.

Aug 03

Gericht in Frankfurt/Main betont Meinungsfreiheit von Kommentaren in Webblogs

Ein Blogadministrator wurde aufgrund eines heiß diskutierten Beitrages angezeigt, jedoch ohne Erfolg des Klägers. Die Administratoren des Webblogs sind somit generell nicht verpflichtet jeden Kommentar vor der Veröffentlichung zu überprüfen, aber dies kann viel Ärger sparen.

Es handelte sich um einen nicht komerziellen Blog.

AG Frankfurt/Main, Urteil vom 16.07.2008 – 31 C 2575/07-17

Mai 01

Internet Staat kümmert sich um IT

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “eGovernment Computering”, berichtet Staatssekretär Dr. Beus: “Das ist der erste Schritt von der Koordinierung zur Steuerung” zur neuen Organisationsstruktur der Bundesregierung in IT-Angelegenheiten.

Der Grund ist der Entschluss des Bundeskabinett, dass im Dezember 2007 Dr. Beus zum ersten IT-Beauftragen ernannt wurde, genauso wie der erste IT-Rat.

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