VHPD Heder
Jul 31

SharpDevelop 2.2 macht PocketPC Programmierung zum Kinderspiel

Die Entwicklung auf den immer leistungsfähigeren Windows Mobile Geräten ist alles andere als einfach, nur Visual Studio von MS gibt den Entwicklern die nötige Umgebung um ein effektives Programm zu schreiben, der Nachteil liegt jedoch hier am teuren Preis des Visual Studios.

Wer den Komfort von einer gelungenen IDE haben will und dazu nichts zahlen will, ist mit Sharp Develop sicherlich gut aufgehoben, denn es kann wirklich sehr gut helfen, bei der Entwicklung von Windows Mobile Geräten.

Für eine Reibungslose Entwicklung mit Windows Mobile Compact Framework, benötigt man die SharpDevelop 2.2 Version.

Optisch ist Sharp Develop sehr schlicht gehalten, jedoch beinhaltet es alles, was man für eine Compact Framework Entwicklung benötigt.

Quick Start Guide

  • .Net Framework 2.0 SDK Downloaden
  • Nach dem Installieren mit dem Explorer auf “C:\Programme\Microsoft.NET\SDK\v2.0\CompactFramework” gehen und die Datei “netcfsetupv2.msi” Starten. Diese installiert fehlende CNF Inhalte.
  • Danach einfach ShaprDevelop 2.2 Starten und eine “Neue Projektmappe” Anlegen.
  • c# -> Compact Framework -> Windows Anwendung

Nun kann man wie gewohnt in c# entwickeln und der Formdesigner hilft dabei, dass alles gut aussieht und erleichtert sehr stark die Arbeit.

Leider entstehen bei der Entwicklung oft Hinweise, dass einige automatisch erzeugten Aufrufe nicht in Compact Framework vorhanden sind, deshalb sollte man einfach diese Zeilen auskommentieren mit “//”.

Fazit: Endlich haben wir vom VHPD-Team eine IDE gefunden, mit der die Entwicklung von Windows Mobile Geräten nahezu problemlos geht und dazu auch noch viele nützliche Tools hat, damit die Entwicklung von Compact Framework Applikationen ohne hohe Anschaffungskosten einer IDE ablaufen kann. Das sorgt für Freeware Anwendungen für unseren Mobilen Begleiter ;) .

Jun 10

Lazarus einrichten, um Windows CE Programme zu schreiben

Jeder dem Free Pascal was sagt, wird sofort es mit Lazarus in Verbindung setzen. Lazarus ist eine kostenlose IDE für Free Pascal, mit der man für viele Plattformen, sein Programm komplimieren kann.

vhpd_lazarus_wince_s4.jpg

Windows CE wird seit kurzem auch unterstützt, jedoch muss man zuvor einige Einstellungen treffen. Mit diesem Tutorial wird Schritt für Schritt alles erklärt, um Lazarus für Windows CE vorzubereiten.

1. Daten aus dem Internet organisieren

Bevor es losgeht, muss man zuerst die Lazarus Installationspakete herunterladen und in der gleichen Version auch den cross-compiler, mit dem es möglich ist, ein Windows CE Programm zu komplimieren.

2. Notwendige Datei verschieben

Die Datei “wincemenures.or” muss von “lazarus/lcl/interfaces/wince” nach “lazarus/lcl/units/arm-wince” kopiert werden.

3. Einstellungen in Lazarus treffen

In der Lazarus IDE Einstellungen -> Options… -> Environment -> Compilerdateiname muss auf die ppcrpssarm.exe zeigen.

vhpd_lazarus_wince_s1.jpg

Jedes Projekt muss nun aber dann zusätzlich eingestellt werden:

vhpd_lazarus_wince_s2.jpg vhpd_lazarus_wince_s3.jpg

Wie man auf den Bildern erkennt müssen nun bei den Compilereinstellungen noch die grundlegenden Einstellungen getroffen werden. Es empfiehlt sich die Einstellung zu testen und dazu sollte man sich diese vorgenommenen Projekteinstellungen Speichern, damit man bei weiteren Projekten einfach das erstellte Schema verwenden kann.

Wichtige Infos

Der Debugmodus ist nur mit Hilfe eines Plug-Ins und dem Windows Mobile Emulator möglich, deshalb empfiehlt es sich dringend den Emulator herunterzuladen, von der Microsoft Homepage. Dazu kann man daher NUR durch Projekt->Erstellen die WinCE EXE erstellen. Um diese zu testen, muss man die WinCE EXE auf ein WinCE Emulator/Gerät kopieren und dort ausführen. Windows CE Anwendungen laufen nicht unter Windows 32 Bit.

Nützliche Links (englisch)

Wer immer noch nicht genug hat, kann auf den folgenden Seiten noch weitere Tipps zur CE Programmierung mit Hilfe von Lazarus erhalten.

http://wiki.lazarus.freepascal.org/Windows_CE_Development_Notes

http://wiki.lazarus.freepascal.org/WinCE_Programming_Tips

Apr 29

Eclipse 3.5 m6 ist zum Download bereit

Die neue Eclipse Version wird unter den Namen Galileo entwickelt und bietet eine stabile Entwicklungsplattform.

Im Vergleich zum Vorgänger bietet die Eclipse Version 3.5 grafisch nur sehr geringe Änderungen, aber dahinter hat sich einiges getan:

  • Flex und Silverlight soll unterstützt werden
  • Das User-Interface soll bis zur endgültigen Veröffentlichung überarbeitet werden
  • Ermöglich die Entwicklung von Plug-Ins neben Java
eclipse_35_vhpd.jpg

Es handelt sich um die Beta von Eclipse 3.5 SDK Milestone 6, die sich in Entwicklung befindet.

kostenloser Download Eclipse 3.5 m6

Der sechste Milestone wurde bereits veröffentlicht und zur Zeit wird an m7 gearbeitet, diese Version ist jedoch noch nicht zum Download freigegeben.

Apr 27

Delphi Win 32 Delphi 2007

Im Netz ließt man viele gute Berichte über die neue IDE von Borland, aber taugt sie wirklich etwas?

Wie bei jeder neuen Edition von Delphi werden die Grundpakete erweitert, verbessert und hinzugefügt. Hier mal eine kleine Übersicht der wesentlichen Veränderungen:

  • Unterstützung des Windows Vista Aero Glas Effekts
  • TaskDialog – vergleichbar mit ner Dialogbox
  • TChart – für Diagramme

Auch das komprimieren von größeren Projekten geht nun schneller.

Jedoch muss man aber auch erwähnen, dass die Unterstützung von dem Windows Vista Aero Glas Effekt mangelhaft ist. Nach dem Aktivieren werden alle Elemente, die Schwarz auf der Form sind, transparent. Und Objekte die auf einen Glasrahmen gelegt werden, gehen auch verloren, somit ist es ausgeschlossen mit Delphi und den gegebenen Komponenten ein ähnliches Ergebnis zu erzielen wie bei dem Windows Internet Explorer 7, denn da sind die Vor- und Weiter Buttons auch auf der Glasebene.

Delphi 2007 ist ein Bestandteil des CodeGear RAD Studio 2007.

Man kann bei CodeGear eine 30 tägige Testversion des CodeGear RAD Studio 2007 Downloaden.

Fazit:

“Im Vergleich zu dem Vorgänger Delphi 2006, erkennt man nur sehr wenige Erneuerungen. Wirkliche Vorteile gegenüber der Vorgängerversion gibt es eigentlich nicht, da die neuen Features doch noch ziemlich verbugt sind. Delphi 2007 wirkt deshalb für mich, wie eine Betaversion der darauffolgenden Version. Deshalb Rate ich, auch für Betriebe, nicht umzusteigen. Weil die Delphi 2007 Win 32 Professional Version kostet 795,- € (Einzelbenutzer Lizenz) und die Delphi 2006 Turbo Explorer Version ist Kostenlos und auch kommerziell nutzbar, die aber Leider den Nachteil hat, dass man keine 3-party Pakete installieren kann.”