Tutorial: Grub2 Bootreihenfolge Ändern – Ubuntu 10.10
Tutorial: Grub2 Bootreihenfolge Ändern - Ubuntu 10.10
Der neue Bootloader Grub2 hat viele neue Funktionen und es werden auch nun endlich nicht mehr alle Einträge geändert, sobald man es Updatet. Jedoch gibt es jetzt nicht mehr die bekannte "/boot/grub/menu.lst", die alle Systemeinträge beinhaltet.
Seit Ubuntu 9.04 wird der Grub2 Bootloader verwendet und um jetzt die Bootreihenfolge den eigenen Wünschen anzupassen, muss man folgendes machen:
Zuerst muss man mit dem Dateibrowser Nautilus eine kleine Änderung durchführen. Dies ist aber nur mittels den Administrationsrechten möglich. Einfach in der Konsole (Anwendungen -> Zubehör -> Terminal) folgende Zeile eintippen.
sudo nautilus /etc/grub.d
In dem geöffnetem Fenster sehen Sie nun alle Einträge, die Ubuntu bei der Installation automatisch erstellt hat.
Die Datei 00_header beinhaltet die Headerinformationen des Grub2 Bootloaders und die Datei 05_debian_theme sorgt für das Ubuntu Design. Die Einträge 10 bis 40 sind die einzelnen Betriebssysteme, die am Anfang zur Auswahl stehen.
- 10 Linux
- 20 Memory-Test
- 30 Windows
- 40 Benutzerdefiniert
Wenn man nun Windows als 1. Eintrag haben will, damit dieses immer automatisch gestartet wird, so muss man die Datei "30_os-prober" umbenennen in "09_os-prober".
Dadurch hat dieser Eintrag die kleinste Nummer und wird vor Linux mit 10 angezeigt.
Es sollte dann so aussehen:
Jetzt muss man dem System nur noch sagen, dass es die Reihenfolge aktualisieren soll. Damit dies nun durchgeführt wird, muss man nur noch eine kleine Zeile im Terminal ausführen:
sudo update-grub
Dieser Befehl aktualisiert die grub.cfg Datei schnell und sicher, sodass es beim nächsten Systemstart keine Probleme auftreten.
Wie man bei dem Bild auch gut erkennen kann, zeigt es auch nun im Terminal alle gefundenen Einträge an, in derselben Reihenfolge, wie sie auch beim Systemstart verwendet werden.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit direkt in der grub.cfg die Einstellungen von Hand zu ergänzen, jedoch ist es dann nicht mehr möglich ein Betriebssystem zu starten, wenn sich ein kleiner Fehler in diese sehr wichtige Konfigurationsdatei einschleicht, daher sollte man unbedingt diese Datei automatisch von dem System generieren lassen.
Grundlagen der Informatik – Schichtenmodell des Betriebssystem

Grundlagen der Informatik - Schichtenmodell des Betriebssystems
Allgemeines Schichtenmodell des Betriebssystem
- Ein Benutzer startet ein Kommando, worauf die Applikation reagiert.
- Nun muss die Applikation einen System Call nun Aufrufen, um mit dem Kernel in Verbindung zu treten. Hierbei werden auch die Notwendigen Informationen übermittelt.
- Damit nun die Hardware angesprochen werden kann, muss das Kernel die Hardware ansteuern.
- Sobald die Hardware ihren Dienst vollbracht hat, kann sie einen Interrupt ausführen, sodass unser Kernel reagieren kann.
- Nun Übermittelt das Kernel die Signale (Rückgabewerte) an die Anwendung.
- Die Anwendung kann nun unser Ergebnis anzeigen.
Schichtenmodell eines Betriebssystem in einer anderen Form am Beispiel Linux (vereinfacht!)
Hier wird die Hierarchie erst richtig deutlich, da jede betreffende Schicht bei einem Aufruf durchlaufen werden muss.
Hierbei gliedert man die Bereiche in den Userpsrace und in das Betriebssystem, wobei der Userspace weitläufig alles außerhalb des Kernels definiert.
Ein Beispiel: Wir fordern über das Netzwerk eine Webseite via HTTP an.
- Unsere Anwendung (Firefox) greift zunächst auf eine C-Bibliothek zu und übermittelt die notwendigen Informationen (Zeiladresse usw.)
- Die C-Bibliothek bereitet nun diese Informationen vor und übermittelt es an das System Call Interface.
- Das System Call Interface ist nun in der Lage einen System Call zum Kernel durchzuführen.
- Bei dem System Call wird entschieden, welche Bereiche des Kernels angesprochen werden müssen. In unserem Fall wird der Netzwerkstack angesprochen.
- Der Netzwerkstack bereitet nun die gewünschten Informationen vor, sodass die Hardware problemlos angesprochen werden kann.
- Im letzten Schritt ist der Architektur abhängiger Code (auch bekannt unter den Namen Treiber) verantwortlich, die Netzwerkkarte anzusteuern und den Befehl ins Internet zu schicken.
- Sobald die Information ankommt, löst die Netzwerkkarte einen Interrupt aus.
- Der Netzwerkstack wird aktualisiert und übermittelt die Antwort an das System Call Interface.
- Das System Call Interface leitet die Antwort an die C-Bibliothek weiter, von dem der Aufruf gestartet wurde.
- Die Anwendung erhält die Antwort und kann es anzeigen.
Im neuen Ubuntu 10.10 (10.04) die Fenstersymbole rechts anordnen
Damit die Fensterknöpfe (Schließen, Maximieren und Minimieren) wieder auf der richtigen Seite sind
Im Internet findet man viele Beschwerden, dass die Fensterknöpfe seit Ubuntu 10.04 auf der linken Seite sind. Jeder Mac Benutzer wird sich freuen, denn für ihn ist es ja bekannt, aber alle anderen Nutzer haben mit dieser Designänderung ihre Probleme.
Damit Sie Ihre Fenstersteuerungen wieder auf der rechten Seite haben, müssen Sie in der Konsole einfach einen kleinen Befehl eingeben:
Zum Terminal kommt man unter Anwendung -> Zubehör -> Terminal.
In der Konsole muss man folgendes einfügen:
1 | gconftool-2 --type string --set /apps/metacity/general/button_layout "menu:minimize,maximize,close" |
Nach diesem kleinem Befehl werden die Fenstersteuerungssymbole auf der rechten Seite angezeigt.
Sollte man aus irgend einem Grund wieder die Knöpfe Links haben, kann man das mit folgendem Befehl erreichen:
1 | gconftool-2 --type string --set /apps/metacity/general/button_layout "close,maximize,minimize:menu" |
Für Profis
Den letzten Parameter kann man frei anpassen, wobei maßgebend ist wo das ":menu" bzw. "menu:" steht, denn dieses wird den Fenstertitel anzeigen.
Ubuntu nachrüsten mit Microsoft Standardschriftarten
Ubuntu nachrüsten mit Microsoft Standartschriftarten
Jeder Linux Benutzer kennt es nur zu gut: Wenn man Webseiten besucht fehlen einen oft wichtige Standartschriftarten die Microsoft in jedem Windows bereitstellt. Dadurch sehen manche Webseiten anders bzw. unleserlich aus.
Oder sollten Sie Dokumente bzw. Briefe öffnen, die von einem Windows OS geschrieben sind, werden diese auch nicht korrekt angezeigt.
Paket für Fehlende Schriftarten installieren
Unter Ubuntu gibt es eine einfache Möglichkeit diese fehlenden Standartschriften zu installieren:
1 | sudo apt-get install msttcorefonts |
Diesen Befehl müssen sie im Terminal (bzw. Konsole) Eingeben. Sie finden den Terminal unter Programme -> Zubehör -> Terminal.
Der Sudo-Befehl benötigt unbedingt die Eingabe des Administrator Passworts, denn die Schriftarten müssen in das System eingebettet werden.
Schriftarten die Bereitgestellt werden:
- Andale Mono
- Arial Black
- Arial (Fett, Kursiv, Fett und Kursiv)
- Comic Sans MS (Fett)
- Courier New (Fett, Kursiv, Fett und Kursiv)
- Georgia (Fett, Kursiv, Fett und Kursiv)
- Impact
- Times New Roman (Fett, Kursiv, Fett und Kursiv)
- Trebuchet (Fett, Kursiv, Fett und Kursiv)
- Verdana (Fett, Kursiv, Fett und Kursiv)
- Webdings
Alternative: TrueType Schriftarten selber einbinden
Hierzu benötigen Sie einen Windows Computer mit TrueType Schriftarten, diese finden Sie in der Systemsteuerung -> Schriftarten.
Diese müssen sie alle kopieren und in das Verzeichnis "/usr/share/fonts/truetype" im Ubuntu Linux System einfügen. Bitte beachten Sie dass sie nur die True-Type-Fonts (*.ttf) verwenden können.
Damit Linux nun diese Fonts auch verwendet, müssen Sie ihr Schriftartverzeichnis aktualisieren, das können Sie wieder im Terminal mit Folgendem Befehl:
1 | sudo fc-cache -fv |
Ubuntu 9.10 ist da
Endlich ist es soweit - Ubuntu 9.10 ist da!
Lange hat man drauf gewartet, doch nun ist es endlich fertig, Ubuntu 9.10 glänzt mit vielen neuen Features, noch optimierter und noch einfacher.
Features
- Mehr Möglichkeiten mit dem Internet
- Besseres Managen von Bildern mit F-Spot
- Multimediaerlebnis in einer neuen Demension
- Ubuntu One ermöglicht das einfache Austauschen von Daten über einen FTP-Server
- Das Software Center hilft nun noch besser bei dem installieren neuer Software
Ubuntu 9.10 wird auch als Netbook Remix angeboten, wodurch man auch den Netbook upgraden kann.
Was steckt noch so alles hinter dem neuem Ubuntu?
Verwendet wird der Kernel 2.6.31 mit einer Vorabversion von Gnome 3 Desktop für bessere Performance. Dazu wird das schnelle Ext4 Datensystem standartgemäß verwendet.
Das neue Design von Ubuntu wirkt sehr edel und kann sich gut sehen lassen.
In den kommenden Tagen werden wir einen ausführlichen Test zu Ubuntu 9.10 veröffentlichen, nachdem wir es ausgiebig getestet haben.
Erster USB 3.0 Treiber
USB 3.0 Treiber veröffentlicht
Noch erst vor kurzem vorgestellt: Der neue USB 3.0 und schon wird der erste Treiber angeboten. Jedoch gibt es noch kein richtiges USB 3.0 Gerät auf dem Markt.
Der Treiber ist für das Linux-Kernel geschrieben und wird standardgemäß in die neue Kernelversion 2.6.31 integriert werden.
Asus und Asrock gaben bekannt, dass kommende Mainboards USB 3.0 unterstützen sollen. Microsoft gab außerdem bekannt, das USB 3.0 "später" unterstützt werden soll.
USB 3.0 ist der neue USB Port, der 2 neue Datenpaare beinhaltet, USB 3.0 VHPD Beitrag -->
Album Cover Art Downloader
Album Cover Art Downloader
Wer möchte nicht, dass jede MP3 Datei ein Cover enthält und dass es auch im MP3 Player angezeigt wird
, sei es auf dem Handy oder am PC.
Der Album Cover Art Downloader ist ein kostenloses Programm, mit dem man alle MP3 Cover herunterladen kann und mit einem Klick sogar ein ganzes Album zuweisen kann. Auch einzelne MP3-Dateien können mit verschiedenen Coverbildern versehen werden.
Das Programm lädt die Covers von Amazone.com (und weiteren nach Einstellung) herunter und bindet diese dann in die MP3-Datei ein.
Noch nie war es so einfach das Coverbild von einer MP3-Datei zu ändern.
Nach dem Auswählen des Covers werden die MP3-Dateien aktualisiert und beinhalten das ausgewählte Bild.
Kostenloser Download von Album Cover Art Downloader für Windows, für Debian Linux (Ubuntu), für Redhat Linux.
Webseite von Album Cover Art Downloader.
Ubuntu 8.10 ist zum Download bereit
Ubuntu 8.10 veröffentlicht
Endlich ist es so weit - Ubuntu 8.10 ist nun zum Download bereit. Auch wir haben uns schon das Image gedownloadet und installiert.
Die Installationsfehler aus den Testversionen sind nun alle verschwunden und nun kann man einfach und unkompliziert die neue Ubuntuversion installieren.
Nur ein Tag bis zur Ubuntu 8.10 Veröffentlichung
Ubuntu 8.10 wird morgen erscheinen
Die letzten 24 Stunden bis zur Veröffentlichung und es wird an allen Ecken noch überprüft ob alles 100 % funktioniert. Die erste Vorabversion die gestern erschienen ist lief recht stabil und beinhaltete nur kleine Fehler.
Besonders freuen kann man sich auf die neue Verschlüsselung, da es nun möglich ist einzelne Ordner und/oder Dateien zu verschlüsseln mit einem Password. Vorab ging dies nur mit zusätzlichen Programmen, aber nun ist dieses Tool im System integriert.
Auch Treiber sollen besser automatisch gefunden und installiert werden, bei 8.04 hatte man schon gemerkt dass sich in der Richtung vieles verbessert hat.
Ubuntu 8.10 Beta 1 zum Download verfügbar
Nun kann jeder Ubuntu 8.10 Beta 1 testen
Auf der Ubuntu 8.10 Release-Seite kann man nun die ersten Informationen zu der neuen Ubuntuversion lesen und sie herunterladen.
Ubuntu 8.10 Beta 1 - 32 Bit Version direkt herunterladen
Zur Zeit laufen die Ubuntuserver auf Hochtouren somit kann es zu Verbindungsfehlern führen.
Um von Ubuntu 8.04 auf 8.10 Beta 1 umzusteigen, muss man nur [ALT]+[F2] drücken und "update-manager -d" eintippen (ohne Anführungszeichen).
Ubuntu 8.10 Beta 1 ist im Vergleich zu den Alphas deutlich stabiler und beinhaltet:
- Das neue Linuxkernel 2.6.27
- Die neueste X.Org Version
- Den neuen Network-Manager
Ein weiterer Vorteil ist die neue Samba Version, die nun besser mit Windows Vista und Windows 2008 Server Netzwerken läuft.





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