Compiler und Interpreter – Informatik Grundlagen
Grundlagen der Informatik : Compiler und Interpreter
Jede Programmiersprache benötigt ein Compiler und manche sogar noch einen Interpreter. Einleuchten wird dieser Satz, wenn wir uns den Aufbau eines Computers genauer anschauen, denn wenn wir programmieren, schreiben wir Texte in leserlichen ASCII oder UNI-CODE Zeichen, mit denen unser CPU eigentlich nichts anfängt. Daher benötigen wir einen Übersetzer, der unseren geschriebenen Quellcode in den Maschinencode umändert.
Wozu brauchen wir einen Interpreter?
Da es viele Programmiersprachen gibt, müssen wir den Quellcode für jedes Betriebssystem und Architektur anders Übersetzten. Denn z. B. der Aufruf von einem Fenster läuft auf einem Windows PC ganz anders ab, als in einem Mac oder Linux Computer.
Interpreter sind somit notwendig, wenn das Programm für mehrere Plattformen funktionieren soll.
Genauer Ablauf in Java
Zuerst wird unser geschriebener Quelltext (*.java Dateien) mittels den Java Compiler umgewandelt in einen Bytecode.
Dieser Bytecode ist nicht komplett leserlich, aber sobald ein System/Plattform abhängiger Aufruf stattfindet, kann man einen leserlichen Schriftzug erkennen. Der Bytecode wird in der "*.class" Datei abgespeichert oder in ganzen Gruppen als "*.jar" Datei.
Der Interpreter liest nun diesen Bytecode und wandelt die fehlenden Stellen um, sodass ein vollständiger Maschinencode entsteht. Deshalb muss man bei der Installation des Interpreters auf das eigene Betriebssystem achten, damit die Übersetzung erfolgreich und ausführbar ist.
Der Maschinencode wird dann sofort ausgeführt, im Rahmen der Java Virtual Machine.
- Zu dem Compiler Interpreter Tutorial ->
- Zu dem Java Virtual Machine Tutorial ->






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Oktober 18th, 2010
Wonderful ..thanks a lot for posting a good informitive blog